"Weizenbock 2902“ der Klosterbrauerei Andechs ein voller Erfolg

von Redaktion Wuermtal.Net

Erstes obergäriges Bockbier der Klosterbrauerei

Wäre doch wieder mal einen Ausflug wert - Kloster Andechs
Wäre doch wieder mal einen Ausflug wert - Kloster Andechs

"Weizenbock 2902“ wieder ab 16. Juni im Bräustüberl erhältlich

In diesen Tagen wird der vorerst letzte Andechser „Weizenbock 2902“ im Andechser Bräustüberl ausgeschenkt. Grund ist die unerwartet hohe Nachfrage nach dem ersten obergärigen Bockbier der Klosterbrauerei Andechs. Ab Samstag, den 16. Juni, ist dann die nächste ausgereifte Charge des „Weizenbocks 2902“ wieder exklusiv im Bräustüberl erhältlich.
Den „Weizenbock 2902“ braut die Klosterbrauerei Andechs zum Gedenken an den 150. Todestag von König Ludwig I. von Bayern (1786-1868), dem Stifter unserer Abtei Sankt Bonifaz in München und Andechs.

Josef Eckl, Leiter des Bräustüberls, ist positiv überrascht: „Mit einer solch starken Nachfrage nach unserem neuen Weizenbock war einfach nicht zu rechnen, zumal die Frühlings- und Sommerzeit ja eigentlich keine typische Bockbier-Zeit ist. Trotzdem haben wir seit Anfang April mehrere tausend Halbe ausgeschenkt. Nun legen wir einfach eine kleine Verschnaufpause ein, bis der neue Sud am 16. Juni ausgereift und frisch wieder bei uns am Zapfhahn ist.“

Alexander Reiss, Betriebsleiter der Klosterbrauerei, freut sich über die starke Resonanz: „Das ist ein sehr schöner Erfolg für unser vierköpfiges Braumeister-Team aus Manuel Rössle, Jürgen Scholz, Andreas Stürzer und mir. Gemeinsam haben wir einen Weizenbock kreiert, der sowohl den typischen Andechser Weißbiergeschmack aufweist, bei dem aber auch der für unsere untergärigen Bockbiere bekannte schlanke, vollmundige und hopfenbetonte Bockbiergeschmack wieder zu erkennen ist.“

Die Zahl „2902“ verweist beim Weizenbock "2902" auf den letzten Tag im Monat Februar, an dem König Ludwig I. starb. Der König hat als Stifter von Sankt Bonifaz den Bau von Basilika und Kloster in der Münchner Maxvorstadt initiiert und finanziert. Bereits 1846 hatte er das ehemalige Kloster Andechs aus privater Hand gekauft, um es als Wirtschaftsgut der zukünftigen Abtei in München zu übergeben. Bald nach dem Tod seiner Frau Königin Therese 1854 bestimmte Ludwig I. Sankt Bonifaz zu seiner Grablege, wohin er nach seinem Tod 1868 überführt wurde.

Nach der Säkularisation ist es König Ludwig I. zu verdanken, dass benediktinisches Leben in Bayern wieder möglich wurde. Daher ist die Abtei ihm und dem Haus Wittelsbach bis heute besonders verbunden und hält die Erinnerung an ihren Stifter mit einer Reihe von Veranstaltungen im Laufe des Jahres 2018 lebendig. Außer Sankt Bonifaz in München und Andechs hat König Ludwig I. eine ganze Reihe von Benediktinerklöstern wiedererrichtet (1830 Metten, 1834 Ottobeuren, 1838 Scheyern, 1842 Weltenburg, 1835 Sankt Walburg in Eichstätt und 1837 Frauenchiemsee) bzw. neu gegründet (1834 Sankt Stephan in Augsburg und 1866 Schäftlarn).

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