Stadt- und Gemeindegärtner tauschen sich aus

von Landkreis Starnberg

Kommunale Grünflächen

Thomas Virck (dritter v. re.) erklärt das Bepflanzungskonzept der Trockenstaudenpflanzung im Bürgerpark Starnberg.
Thomas Virck (dritter v. re.) erklärt das Bepflanzungskonzept der Trockenstaudenpflanzung im Bürgerpark Starnberg.

Auch kommunale Grünflächen unterliegen der Mode und somit einem ständigen Wandel. Früher waren gepflegte Wechselbepflanzungen in Schaubeeten und akkurat geschnittene Rasenflächen üblich. Heute geht man in der Grüngestaltung andere Wege, blütenreiche und naturnahe Staudenmischpflanzungen sind angesagt. Der Stadtbereich Starnberg ist das beste Beispiel dafür, so dass sich die Stadt- und Gemeindegärtner des Landkreises hier zum Erfahrungsaustausch treffen.

Jürgen Ehrhardt, Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege, hat die Gemeindegärtner aus dem Landkreis zu einem Austausch und Rundgang durch das Stadtgebiet Starnberg eingeladen. Hier werden nämlich seit einiger Zeit Zierpflanzungen in blütenreiche und naturnahe Staudenmischpflanzungen umgewandelt und Thomas Virck, langjähriger Staudengärtner der Stadt Starnberg, verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz. Diesen teilt er gerne mit den anderen Gärtnern und erklärt den Vorteil der Staudenmischbepflanzung. Bei einer geschickten Pflanzenauswahl und guter Bodenvorbereitung sind diese nämlich nicht nur das ganze Jahr hinweg schön anzuschauen, sie sind auch deutlich weniger pflegeintensiv.

Die Staudenbeete, die zum Teil mit Sommerblumen ergänzt sind, haben noch einen weiteren Vorteil, sie werden von vielen Insekten angeflogen und sind damit auch für die Natur von großem Nutzen. Aus dem gleichen Grund entstehen in Starnberg auch seit einigen Jahren entlang der Straßen naturnahe Wildblumenflächen. Stadtgärtner Thomas Virck erklärt seinen Fachkollegen, was sie bei Bodenvorbereitung, Saatgutmischung und Pflege berücksichtigen müssen.

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