SPD Planegg nominiert Liste für Kommunalwahl

von Redaktion Wuermtal.Net

Grundzüge des Wahlprogramms

Die Versammlung beschloss einstimmig, diese inhaltlichen Grundlinien weiter zu verfolgen.
Die Versammlung beschloss einstimmig, diese inhaltlichen Grundlinien weiter zu verfolgen.

Bei der Aufstellungsversammlung am 26.11.2019 im Vereinsheim des DJK Würmtal stimmten die Mitglieder der SPD Planegg über die Liste für die Kommunalwahl 2020 ab. Dabei wurde der Vorschlag des Vorstands unverändert übernommen. Die resultierende Liste (am Ende der Pressemitteilung) repräsentiert eine gute Mischung der Planegger Bevölkerung: Verschiedene Altersklassen, genauso viele Frauen wie Männer, verschiedene Berufsgruppen und erfahrene PolitikerInnen sowie neue KandidatInnen sind vertreten.

Grundzüge des Wahlprogramms

Im Anschluss präsentierte die Bürgermeisterkandidatin Christine Berchtold die Grundzüge des Wahlprogramms, mit dem die SPD Planegg antreten wird. Im Vordergrund stehen die Menschen und deren Wohlergehen in Planegg. Alle BürgerInnen sollen in Planegg gut leben und am sozialen Leben teilhaben können. Grundzüge des Wahlprogramms

„Ich denke sehr sozial und mir liegt das Wohlergehen aller sehr am Herzen. Deshalb will ich mich dafür einsetzen, dass Planegg/ Martinsried für alle Menschen eine wirtschaftlich und ökologisch ausgeglichene Lebensgrund- lage bietet“ , so Berchtold bei der Vorstellung.

Die Maßnahmen um das zu erreichen sind untergliedert in verschiedene Handlungsfelder: Demokratie und Mitwirkung, Soziales Leben, Wohnen, Verkehr und Umwelt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen mehr noch als bisher in die Entwicklung der Gemeinde mit einbezogen werden.

Ein Schwerpunktthema im Bereich „Soziales Leben“ soll dabei das Zusammenleben der verschiedenen Generationen bilden - von Kindern und Familien, bis hin zu SeniorInnen. Um dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu begegnen will die SPD weiterhin auf gemeindeeigenen Wohnungsbau auf den verbliebenen gemeindeeigenen Flächen setzen.

Besonders untersucht werden sollen dabei auch genossenschaftliche Modelle, vor allem in Hinblick auf die Bebauung des Bahnhofsgeländes.

Ein großes Problem in Planegg sei die drückende Belastung durch den Autoverkehr. Neben weiteren Maßnahmen zur Verringerung der Belastung durch den Autoverkehr sollen vor allem Alternativen gefördert werden: Carsharing und ÖPNV (langfristig soll Busfahren in Planegg umsonst sein) sowie der Radverkehr, der sicherer und besser werden müsse.

Um bei all dem die Umwelt und damit den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen nicht zu gefährden, soll zudem Photovoltaik stärker gefördert, die ökologische Gestaltung von Freiflächen weiter vorangetrieben und ein Konzept zur Verringerung von Plastikmüll in der Gemeinde erarbeitet werden. Außerdem sollen in den nächsten sechs Jahren keine neuen Flächen für Gewerbe zu den bereits geplanten und im neuen Flächennutzungsplan beschriebenen hinzukommen.

Die Versammlung beschloss einstimmig, diese inhaltlichen Grundlinien weiter zu verfolgen. Zum Abschluss appellierte Berchtold nochmals an die Mitglieder:

„Vertraut mir und der SPD, damit wir zielstrebig weiter daran arbeiten können in Planegg und Martinsried für alle das Beste zu erzielen! Wir haben heute wirklich gute Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt. Wir alle müssen jetzt gemeinsam an einem Strang ziehen, damit wir bei der Wahl am 15. März ein gutes Ergebnis einfahren. Schließlich haben wir die richtigen Inhalte und Pläne für unseren Ort, für unsere Heimat. “

Die beschlossene Liste:

  1. Christine Berchtold
  2. Felix Kempf
  3. Dr. Barbara Berendt-Rüger
  4. Dr. Ralf Tatzel
  5. Bela Bach
  6. Heinrich Hofmann
  7. Rita Strobel-Brugger
  8. Korbinian Rüger
  9. Nicole Ellgaß
  10. Roman Brugger
  11. Peter Weber
  12. Stefan Hallinger
  13. Ulrike Gewehr
  14. Héctor Rodriguez
  15. Joschi Behrens
  16. Dirk Schuchardt
  17. Hannelore Rath
  18. Kerstin Schuchardt
  19. Juanita Reutner-Gropper
  20. Matthias Grath
  21. Monika Schulz
  22. Ulrich Braun
  23. Bernd Gropper
  24. Karin Detsch

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