Pilotprojekt zum kostenlosen Busfahren in Planegg

von Redaktion Wuermtal.Net

SPD Planegg beantragt Pilotprojekt zum kostenlosen Busfahren in Planegg

Die SPD Planegg hat in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bauleitplanung und Verkehr den Antrag gestellt im Rahmen eines zeitlich und finanziell begrenzten Pilotprojekts herauszufinden, in wie weit kostenloses Busfahren Bürgerinnen und Bürger dazu bringen kann, innerorts auf das Auto zu verzichten.

Auf Antrag der SPD hatte die Verwaltung der Gemeinde Planegg im vergangenen Jahr versucht mit dem MVV eine Regelung auszuhandeln, die es Planegger Bürgerinnen und Bürgern, mit Kostenerstattung durch die Gemeinde, erlaubt hätte innerhalb Planeggs umsonst Bus zu fahren. Leider war der MVV zu keinem Entgegenkommen bereit. Die vom MVV vorgeschlagene Lösung wäre, dass sich die Bürgerinnen und Bürger ihre Fahrkarten nach der Fahrt in der Gemeinde erstatten lassen. Da bei dieser Methode mit einem erheblichen Verwaltungsaufwand zu rechnen wäre, ist sie ohne weiteres nicht umsetzbar.
Die SPD-Fraktion hat daher beantragt ein Pilotprojekt zu starten, um diese Lösung in begrenztem Umfang auszuprobieren: Zum einen in wie weit die Bürgerinnen und Bürger durch so ein Modell zum Bus fahren animiert werden können, zum anderen um Erfahrung in der Verwaltung mit der Umsetzung zu sammeln. Die genaue Ausgestaltung des Pilotprojekts soll von Verwaltung und Vertretern des Gemeinderats gemeinsam erarbeitet werden.

„Wir sind natürlich bereit, Vorschläge der anderen Fraktionen aufzunehmen“, so Gemeinderat Ralf Tatzel während der Debatte.

Bitte entnehmen Sie Details des Antrags dem beigefügten Antrag der SPD Planegg.

Fraktionssprecher Felix Kempf zu den politischen Hintergründen: „Wir wollen uns nicht von unserem Vorhaben ‚Umsonst Bus fahren in Planegg‘ abbringen lassen. Wir haben diesen Antrag gestellt, damit die Idee nicht in Vergessenheit gerät. Wir glauben, dass es sich lohnen kann, an dem Thema dran zu bleiben.“

Im Gremium wurde der Antrag sehr positiv aufgenommen. Aufgrund des größeren Umfang des Antrags wurde jedoch eine Vertagung beschlossen.

(Pressemeldung der SPD Planegg)

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