Piktogrammkette auf der Bahnhofstraße angebracht

von Gemeinde Planegg

Rahrradfahrer sind im Ortszentrum von Planegg durchaus erwünscht
Rahrradfahrer sind im Ortszentrum von Planegg durchaus erwünscht

Radweg oder Straße, wo gehört der Fahrradfahrer hin? Auf der Bahnhofstraße in Planegg wurden am 03.09.18 Piktogramme auf dem Asphalt aufgebracht, um in eben dieser Frage Klarheit für alle Verkehrsteilnehmer zu schaffen. Die Piktogramme stellen ein Fahrrad in beiger Farbe dar und sollen Fahrradfahrern signalisieren, dass sie in der Bahnhofstraße auf der Straße fahren können und auch sollen. Autofahrer sollen die Piktogramme darauf aufmerksam machen, dass auf der Bahnhofstraße mit Fahrradfahrern zu rechnen ist. Denn grundsätzlich sind Fahrradfahrer gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer, was nicht immer allen bewusst ist.

Die Piktogramme gehen auf eine Initiative des Mobilitätsreferenten, Roman Brugger, und einen Antrag der SPD-Fraktion im Gemeinderat zurück. Mithilfe der Piktogramme will die Gemeinde allen Verkehrsteilnehmern signalisieren, dass Fahrradfahrer im Ortszentrum von Planegg durchaus erwünscht sind. In der Vergangenheit war es gelegentlich zu Konflikten zwischen Fußgängern und Fahrradfahrern gekommen und auch Autofahrern ist nicht immer bewusst, dass auch Fahrradfahrer die Fahrbahn gleichberechtigt für sich in Anspruch nehmen können. Mit einfachen Mitteln soll dieses Problem nun für alle gelöst werden. Die Gemeinde Planegg folgt damit dem Beispiel der Stadt Mainz, die 2017 für ein derartiges Pilotprojekt ausgezeichnet wurde.

Da es sich bei den Piktogrammen nicht um offizielle Zeichen aus der Straßenverkehrsordnung handelt, wurden sie nicht in weißer Farbe angebracht. Da es sich um eine „niederschwellige Markierung“ handelt, hat man sich bewusst für die beige Farbe entschieden.

„Natürlich gilt auf allen unseren Straßen das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme“, so Erster Bürgermeister Heinrich Hofmann. „Aber wir wollen die Fahrradfahrer auf der Bahnhofstraße einfach ein bisschen sichtbarer machen und so Konflikte und auch Unfälle vermeiden.“

Zurück