Neue Formen der Bürgerinformation in Krailling

von Gemeinde Krailling

Verkehrskonferenz am 15.11.2017

Anders als mit den üblichen Vortragsveranstaltungen möchte die Gemeinde Krailling neue Wege gehen um ihre Bürger zu aktuellen Themen zu informieren.

Von den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Krailling wird immer wieder Unzufriedenheit zum Thema Verkehr geäußert, obwohl die Gemeinde als einzige im Landkreis bereits vor Jahren erreichen konnte, dass im ganzen Ort Tempo 30 gilt.

Um das Thema einmal genauer zu betrachten, hat Bürgermeisterin Christine Borst in der letzten Bürgerversammlung eine Verkehrskonferenz versprochen, diese findet nun am 15.11.2017 statt:

Workshop und Infoveranstaltung zum Thema Verkehr unter dem Titel
 „Wie wollen wir uns in Krailling künftig bewegen“

am Mittwoch, den 15. November 2017 In der Turnhalle und Aula der Grundschule Krailling Einlaß: 19 Uhr – Beginn: 19.30 Uhr – Ende 22 Uhr

Impulsreferat Dr. Thiess Claussen „Verkehr der Zukunft“ –

der Kraillinger hat ein Buch zum Thema „Wie leben wir 2050“ geschrieben, in dem Szenarien aus den verschiedenen Lebensbereichen aufgezeigt werden – u.a. zum Thema Verkehr der Zukunft.

Im Anschluß an diesen Impuls haben die Bürger im Plenum Gelegenheit, in 6er Gruppen Ihre Visionen dafür zu diskutieren und dann vorzutragen.

Anschließend folgen zwei Fachinputs von Verkehrsplanern zu laufenden Verkehrsuntersuchungen und weiteren wichtigen Verkehrsthemen in Krailling.

Danach gibt es in der Aula der Grundschule Thementische , an denen die im Input aufgeworfenen Themen mit Fachleuten weiter vertieft werden können, dabei können sich die Bürger frei zwischen den Tischen bewegen.

Ganz wichtig ist uns bei dieser neuen Form, dass die Teilnehmer ihre Unzufriedenheit äußern können, gleichzeitig aber auch konstruktiv über die Zukunft der Mobilität in Krailling diskutiert wird. Sie sollen ihre Fragen zur heutigen Situation und künftigen Planungen mit Fachleuten besprechen können, aber sich auch untereinander austauschen, damit auch die Anliegen und Ansichten von anderen Bürgern gehört werden.

Inputreferate finden im Plemun statt, Meinungsäußerungen und Diskussionen jedoch in kleinen Gruppen, damit die Veranstaltung nicht von wenigen Personen dominiert wird. Die Diskussionen sollen lösungsorientiert statt konfliktorientiert geführt werden.

Um diese neue Format professionell präsentieren zu können, hat die Gemeinde ein auf Verkehrsplanung und Bürgerbeteiligung spezialisiertes Fachbüro engagiert, das für Konzeption und Moderation zuständig ist.

Die erarbeiteten Ergebnisse werden in einem öffentlichen Ergebnisbericht festgehalten und im Gemeinderat thematisiert. Sie können als Grundlage für künftige Planungen dienen.

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