Lasst den Forschergeist frei!

von Redaktion Wuermtal.Net

Wer wird Landessieger?

Familienministerin Kerstin Schreyer ruft alle Kitas in Bayern zur Teilnahme am „Forschergeist“-Wettbewerb auf

Wie viel Forschergeist steckt in Bayerns Kitas? Noch bis zum 31. Januar 2020 können sich Erzieherinnen und Erzieher mit ihren Projekten aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) beim großen Kita-Wettbewerb „Forschergeist“ bewerben. Als regionale Botschafterin ruft Familienministerin Kerstin Schreyer alle pädagogischen Fachkräfte in Bayern auf, zu zeigen, wie vielfältig sie die Kinder im Alltag beim Entdecken und Forschen begleiten.

„Durch entdeckendes Lernen können Kinder eigene Erfahrungen machen, die sie in ihrer Entwicklung stärken, ihnen Antworten auf ihre Fragen geben und ihr Selbstvertrauen stärken“, sagt Familienministerin und „Forschergeist“-Botschafterin Kerstin Schreyer. „Ich freue mich jetzt schon auf die herausragenden Projektarbeiten aus Bayern und kann nur dazu aufrufen: Zeigen Sie Ihr Engagement und wie Sie die Kinder für die Welt der Mathematik, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Technik begeistern!“

Ein Zeichen für gute frühe MINT-Bildung in Bayern

Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gemeinsam mit „Forschergeist“-Botschafterin Schreyer möchten die Initiatoren des Wettbewerbs ein Zeichen für die wichtige Bildungsarbeit setzen, die pädagogische Fachkräfte täglich in der Kita leisten. Dafür suchen und prämieren sie vorbildliche Praxisbeispiele, die auch bei anderen Erzieherinnen und Erziehern Freude, Spaß und Neugier am gemeinsamen Entdecken und Forschen mit den Kindern wecken sollen.

Selber fragen, selber forschen – pädagogisch gut begleitet

Haben Bienen Rüssel wie Elefanten? Wie kommt eine Rakete ins All? Und warum stehen uns auf einer Plastikrutsche die Haare zu Berge? Kinder haben tausend Fragen. In der Kita kann aus einer kleinen Beobachtung ein ganzes Forschungsprojekt werden. Ob das Projekt Tage, Wochen oder Monate gedauert hat, ist dabei nicht entscheidend – wichtig ist, dass es gemeinsam mit den Kindern initiiert, geplant und durchgeführt wurde. So bekommen Mädchen und Jungen die Möglichkeit, eigenständig ihren Fragen nachzugehen und das Projekt selbst zu gestalten.

Mit ihren MINT-Projekten können sich alle Kitas in Deutschland noch bis zum 31. Januar 2020 online unter forschergeist-wettbewerb.de bewerben. Eine Jury, besetzt mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft, wählt 16 Landessieger, die jeweils ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro erhalten. Aus allen Landessiegern wählt die Jury anschließend fünf Bundessieger, die zusätzlich je 3.000 Euro erhalten. Das Preisgeld soll für die MINT-Bildungsarbeit in den Einrichtungen eingesetzt werden.

Die Landessieger werden im April und Mai 2020 im Rahmen der großen „Forschergeist“-Deutschlandtour in ihrer Kita ausgezeichnet und erhalten neben dem Preisgeld auch ein eigenes Forscherfest. Am 24. Juni reisen alle Landessieger zur feierlichen Bundespreisverleihung nach Berlin, wo die fünf Bundessieger bekanntgegeben und gekürt werden.

Alle Informationen zum „Forschergeist 2020“ sowie die Dokumentationen der Gewinner-Projekte aus den vergangenen fünf Wettbewerbsrunden und damit Anregungen zum Weiterforschen finden sich unter forschergeist-wettbewerb.de. Im „Forschergeist“-Filmclip gibt einen lebendigen Eindruck vom Wettbewerb.

Forschergeist - Filmclip

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