FDP Gauting zu Besuch bei Diehl Aviation in Gilching

von FDP Kreisverband Starnberg

FDP Gauting gemeinsam mit dem Betreuungsabgeordneten Dr. Wolfgang Heubisch zu Besuch bei Diehl Aviation in Gilching
FDP Gauting gemeinsam mit dem Betreuungsabgeordneten Dr. Wolfgang Heubisch zu Besuch bei Diehl Aviation in Gilching

Die Ortsvorsitzende der FDP Gauting, Victoria Beyzer, und die Gemeinderäte Britta Hundesrügge und Markus Deschler besuchten am Freitag den ehemaligen Apparatenbau Gauting in Gilching (heute Diehl Aviation). Bei dem Besuch, gemeinsam mit dem Betreuungsabgeordneten Dr. Wolfgang Heubisch, ging es um Themen der Standortförderung durch bessere Infrastruktur, S – Bahn Station Weichselbaum, Innovation durch Zusammenarbeit mit Hochschulen und Fachkräftemangel.

Die Gautinger hatten außerdem einige wichtige Themen aus dem Ort: Zum einen äußerten Beyzer, Hundesrügge und Deschler die Stimmungslage in den anliegenden Straßen des ehemaligen AOA Geländes. Die Anwohner sind empört über die Pläne des Baus von über 264 Wohneinheiten und eines Supermarkts.

Markus Deschler sprach sich konkret für ein Mischgebiet aus, aber nicht mit einem weiteren Supermarkt, sondern mit Büroflächen. „Wir haben viele Steuerberater, Ärzte, Rechtsanwälte, die keine Büroräumlichkeiten finden und deshalb wo anders hin gehen müssen.“ Hundesrügge plädiert an dieser Stelle für die Ortsverträglichkeit der Baupläne. Victoria Beyzer unterstützte die Kollegen und bat außerdem um einen Lösungsansatz für das Sozialprojekt der Gemeinde für Asylbewerber. Die Eigentümer des ehemaligen Apparatebaus Gauting (AOA) kündigten, mit einer Frist von nur zwei Wochen, der gemeinnützigen Werkstatt, in der viele Flüchtlinge beschäftigt waren. „Zwei Wochen ist eine viel zu kurze Zeit um einen neuen Standort zu finden. Wir müssen natürlich vernünftig sein, aber auch das Soziale darf nicht auf der Strecke bleiben!“

Grundsätzlich kämpft die FDP Gauting für einen schlankeren Bebauungsplan mit maximal 180 Wohneinheiten. „Bezahlbarer Wohnraum, ja, aber Gauting soll Gauting bleiben“, so Victoria Beyzer. Auch sprechen sich die Liberalen gegen einen Supermarkt aus. In einem Verdrängungsgeschäft erkennen sie keine Notwendigkeit eines weiteren Angebots, zumal ein Edeka gerade in Bauphase sich befindet. Des Weiteren wird eine Gefahr für das Nahversorgungszentrum am Pippinplatz gesehen, das durch einen zusätzlichen Supermarkt vom Markt gedrängt werden kann.

Zurück