Airbus und Landkreis München planen Gründerzentrum in Taufkirchen

von Landkreis München

geplanter Neubau für das Gründerzentrum

Am Ludwig Bölkow Campus in Taufkirchen/Ottobrunn soll ein Gründerzentrum entstehen. Geschäftsideen aus Luft- und Raumfahrt, Mobilität der Zukunft, Sicherheit und Industrie 4.0. können hier zu marktreifen Produkten entwickelt werden. Das haben Airbus und der Landkreis München vereinbart. Die Initiative ist offen für weitere Partner aus der Region.

„Der Standort ist ideal für eine solche Initiative“, sagt Landrat Christoph Göbel.

„Technologieunternehmen wie Airbus, zahlreiche Start-ups, die Münchner Hochschulen und andere Forschungseinrichtungen, sind bereits vor Ort. Mit der geplanten Fakultät für Luft- und Raumfahrt der TU München wird das innovative Potenzial des Clusters vor den Toren Münchens weiter steigen.“

„Airbus und Taufkirchen/Ottobrunn – das steht seit vielen Jahren für eine einzigartige Symbiose. Uns ist es ein wichtiges Anliegen, in der Münchner Region neue, innovative Einrichtungen anzusiedeln und hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen“, so Dirk Hoke, CEO von Airbus Defence and Space. „Das Gründerzentrum ist ein weiterer Meilenstein, den hiesigen Technologiestandort zu stärken und der Luft- und Raumfahrtindustrie neue Impulse zu verleihen. Wir sind der Bayerischen Staatsregierung, dem Landkreis München und den Gemeinden Taufkirchen und Ottobrunn zu Dank verpflichtet, dass sie uns – nicht zuletzt dank einer innovationsfreundlichen Politik – beherzt in unserem Ansinnen unterstützen.“

In Taufkirchen/Ottobrunn ist die Zentrale der Airbus-Unternehmensdivision Defence and Space beheimatet, die weltweit mehr als 32.000 Mitarbeiter beschäftigt, viele davon in Bayern. Zudem unterhält Airbus am Standort vor den Türen Münchens wesentliche Teile seiner Konzernforschung, unter anderem Labore für Materialforschung und feierte kürzlich Richtfest des neuen Testhauses für Elektromotoren. Die Entwicklung von Flugtaxis ist ein weiterer Forschungsschwerpunkt am Ludwig Bölkow Campus.

Der geplante Neubau für das Gründerzentrum ist vor allem für solche Start-ups gedacht, die kurz vor dem Markteintritt stehen oder erst seit kurzer Zeit am Markt operieren.

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