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Christian Breu
Geschäftsführer des Planungsverbandes
"Äußerer Wirtschaftraum München"
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Wuermtal.Net: Herr Breu, Sie wurden im Laufe der Veranstaltung mehrfach gefragt, warum keine anderen Standorte außerhalb des Würmtals, wie z.B. München, in das Konzept aufgenommen wurden?
Christian Breu: Unser Auftrag war ein Konzept für die Ansiedlung von Biotechnik-Betrieben im Würmtal zu erstellen. Selbstverständlich gibt es auch Biotechnik-Betriebe in München, Penzberg, Würzburg und an anderen Orten.
Wuermtal.Net: Wäre eine Region der kurzen Wege mit dezentralen Standorten eine Alternative zum Ausbau des Biotechnik-Zentrums-Martinried?
Christian Breu: Nur bedingt, der Vorteil des Biotechnik-Standortes Martinsried im nationalen und internationalen Vergleich beruht auf der unmittelbaren Nähe von Forschung und Entwicklung. Das erwähnte "kreative Millieu" ensteht bei der Ansiedlung in direkter räumlicher Nähe. Es besteht auch kein ausreichendes Angebot an geeigneten Flächen. Es wurden andere Standorte in der Würmtal-Region mit in das Konzept aufgenommen. Teilweise wurden schon Betriebe angesiedelt z.B. hat sich in Stockdorf die Firma ImmunoGenec niedergelassen. Es werden auch Flächen in Freiham geprüft.
Wuermtal.Net: Da keine direkte Verbindung zur S6 bestgeht, wird die geplante Verlängerung der U6 nach Martinsried der Mehrzahl der Würmtaler Bürger keinen Vorteil bringen? Müsste eine Verlängerung nicht direkt zum S-Bahnhof Planegg oder zum S-Bahnhof Gräfelfing geplant werden?
Christian Breu: Ja, derzeit sind verschieden Untersuchungen zur Stadtbahn im Gange. Mit den Ergebnissen ist noch in diesem Jahr zu rechnen. Die Stadtbahn könnte die Lücke zur S6 schließen.
Wuermtal.Net: Vielen Dank für die Information Herr Breu.
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